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Immobilienpreise Ostallgäu

Du möchtest eine Immobilie im Ostallgäu kaufen oder verkaufen und fragst Dich, wie sich die Immobilienpreise im Ostallgäu entwickeln?

Die vergangenen Jahre waren auch im Ostallgäu von deutlichen Veränderungen geprägt. Nach den starken Preissteigerungen bis 2022 folgte eine Korrektur. Gleichzeitig scheint sich der Markt inzwischen wieder zu stabilisieren.

Für Eigentümer stellt sich damit eine wichtige Frage: Ist die eigene Immobilie heute weniger wert als vor einigen Jahren – oder ziehen die Preise inzwischen wieder an?

Für Kaufinteressenten ist dagegen interessant, ob sie aktuell einen besseren Zeitpunkt für den Immobilienkauf vorfinden oder ob die Preise wieder steigen.

Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Das Ostallgäu ist kein einheitlicher Immobilienmarkt. Zwischen Füssen, Marktoberdorf, Buchloe, Pfronten und kleineren Gemeinden können deutliche Unterschiede bestehen.

Immobilienpreise im Ostallgäu haben sich deutlich verändert

Wer die Entwicklung der vergangenen Jahre betrachtet, erkennt zunächst einen deutlichen Aufwärtstrend.

Nach Angaben des Landratsamtes Ostallgäu erreichte der durchschnittliche Quadratmeterpreis für gebrauchte Ein- und Zweifamilienhäuser im Jahr 2022 mit rund 4.231 Euro einen Höchststand. Bis 2024 ging dieser Wert auf rund 3.474 Euro zurück. Das entspricht einem Rückgang von etwa 17,9 Prozent gegenüber dem Höchststand.

Damit zeigt sich allerdings nur ein Teil der Entwicklung.

Aktuellere Marktdaten deuten darauf hin, dass sich der Markt nach dieser Korrektur wieder stabilisiert beziehungsweise teilweise erholt hat.

Eine aktuelle Auswertung für 2026 nennt für Häuser im Landkreis Ostallgäu rund 4.006 Euro pro Quadratmeter und damit gegenüber dem Vorjahr einen leichten Rückgang von rund 0,9 Prozent.

Andere Datensätze kommen aufgrund unterschiedlicher Methoden auf andere Durchschnittswerte. Genau deshalb solltest Du einzelne Quadratmeterpreise nicht als exakten Wert für Deine Immobilie betrachten.

Warum unterscheiden sich die Zahlen?

Wenn Du verschiedene Quellen zu den Immobilienpreisen im Ostallgäu vergleichst, wirst Du feststellen, dass die Angaben teilweise deutlich voneinander abweichen.

Das hat einen wichtigen Grund:

Nicht jede Statistik misst dasselbe.

Das Landratsamt arbeitet bei seiner Marktanalyse mit der Kaufpreissammlung des Gutachterausschusses. Grundlage sind tatsächlich beurkundete Kaufverträge im Landkreis. Die Daten werden zusätzlich mit Informationen aus Fragebögen und Geoinformationssystemen ergänzt.

Andere Immobilienportale arbeiten beispielsweise mit Angebotsdaten oder eigenen Berechnungsmodellen.

Deshalb solltest Du beispielsweise einen aktuellen Portalwert von rund 4.000 Euro pro Quadratmeter nicht direkt mit einem Wert aus einer amtlichen Statistik vergleichen, ohne zu prüfen, wie die jeweilige Zahl entstanden ist.

Die Entwicklung seit 2020

Interessant ist vor allem der Blick über mehrere Jahre.

Eine aktuelle Auswertung des Immobilienmarktes in alpennahen Landkreisen kommt für das Ostallgäu auf einen Anstieg der durchschnittlichen Immobilienpreise von 2020 bis 2025 um 19,8 Prozent. Damit gehört das Ostallgäu innerhalb der betrachteten alpennahen Landkreise zu den Regionen mit einer besonders deutlichen langfristigen Entwicklung.

Das zeigt gleichzeitig, warum die Betrachtung eines einzelnen Jahres schnell zu falschen Schlussfolgerungen führen kann.

Wer nur den Rückgang von 2022 bis 2024 betrachtet, könnte den Eindruck bekommen, dass Immobilien im Ostallgäu grundsätzlich stark an Wert verloren haben.

Wer dagegen nur die Entwicklung seit 2020 betrachtet, sieht weiterhin einen deutlichen langfristigen Preisanstieg.

Beides kann gleichzeitig richtig sein.

Was ist seit 2022 passiert?

Der Immobilienmarkt hat nach den außergewöhnlich starken Preissteigerungen bis 2022 eine Korrektur erlebt.

Ein wesentlicher Faktor waren die deutlich gestiegenen Finanzierungskosten.

Wenn Kredite teurer werden, können Käufer bei gleichem Einkommen weniger für eine Immobilie ausgeben.

Das wirkt sich auf die Zahlungsbereitschaft aus und kann dazu führen, dass Angebotspreise angepasst werden müssen.

Gerade bei Immobilien mit hohem Kaufpreis kann dieser Effekt erheblich sein.

Warum steigen Immobilienpreise nicht jedes Jahr?

Immobilienpreise entwickeln sich nicht gleichmäßig.

Es gibt Phasen mit starken Preissteigerungen.

Es gibt Phasen der Stabilisierung.

Und es gibt Phasen, in denen Preise zurückgehen.

Deshalb solltest Du auch bei Deiner eigenen Immobilie nicht davon ausgehen, dass der Wert automatisch jedes Jahr um einen bestimmten Prozentsatz steigt.

Der Immobilienmarkt reagiert auf Zinsen, Einkommen, Nachfrage, Baukosten, Angebot und regionale Entwicklungen.

Die aktuelle Entwicklung im Ostallgäu

Die aktuell verfügbaren Marktdaten zeigen kein einheitliches Bild eines stark fallenden Marktes.

Vielmehr scheint sich der Markt nach der Korrektur zu stabilisieren.

Eine aktuelle Datenauswertung weist für Häuser im Ostallgäu 2026 einen durchschnittlichen Wert von rund 4.006 Euro pro Quadratmeter aus. Gegenüber dem Vorquartal wird ein leichter Rückgang von 0,28 Prozent und gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang von 0,91 Prozent angegeben.

Andere Marktmodelle zeigen dagegen wieder leicht steigende Werte.

Eine Auswertung auf Gemeindeebene weist beispielsweise für den Landkreis Ostallgäu von 2025 auf 2026 einen Anstieg des durchschnittlichen Kaufpreises aus.

Das zeigt vor allem eines: Der Markt bewegt sich aktuell eher in einer Phase der Stabilisierung als in einem eindeutigen neuen Boom.

Häuser und Wohnungen entwickeln sich unterschiedlich

Du solltest außerdem zwischen Häusern und Wohnungen unterscheiden.

Die Nachfrage kann sich je nach Immobilienart unterschiedlich entwickeln.

Eine Eigentumswohnung in guter Lage kann beispielsweise für Kapitalanleger interessant sein, während ein älteres Einfamilienhaus mit hohem Sanierungsbedarf eine ganz andere Käufergruppe anspricht.

Auch die Entwicklung der Preise kann deshalb auseinanderlaufen.

Aktuelle Daten für das Ostallgäu zeigen beispielsweise bei Wohnungen eine andere Entwicklung als bei Häusern.

Immobilienpreise in Füssen

Füssen gehört zu den bekanntesten Orten im Ostallgäu und besitzt einen entsprechend besonderen Immobilienmarkt.

Die Lage zwischen den Alpen, die touristische Bedeutung und die Nähe zu den Seen machen den Standort für verschiedene Käufergruppen interessant.

Aktuelle Marktdaten weisen für Häuser in Füssen einen Quadratmeterpreis von rund 4.821 Euro aus.

Dieser Wert zeigt gleichzeitig, warum ein Durchschnitt für den gesamten Landkreis nur eine grobe Orientierung sein kann.

Eine Immobilie in Füssen kann preislich deutlich anders liegen als ein vergleichbares Haus in einer kleineren Gemeinde im Landkreis.

Immobilienpreise in Marktoberdorf

Auch Marktoberdorf spielt für den Immobilienmarkt im Ostallgäu eine wichtige Rolle.

Die Stadt unterscheidet sich strukturell von touristisch geprägten Orten wie Füssen.

Für Käufer können deshalb andere Kriterien im Vordergrund stehen.

Arbeitsplätze, Infrastruktur, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und Verkehrsanbindung können hier beispielsweise eine größere Rolle spielen.

Auch innerhalb von Marktoberdorf können sich die Preise je nach Mikrolage deutlich unterscheiden.

Immobilienpreise in Buchloe

Buchloe profitiert unter anderem von seiner Verkehrsanbindung und der Nähe zum Großraum München beziehungsweise Augsburg.

Das kann die Nachfrage nach Wohnimmobilien beeinflussen.

Gerade für Berufspendler können Erreichbarkeit und Bahnanschluss eine wichtige Rolle bei der Kaufentscheidung spielen.

Damit kann eine Immobilie in Buchloe eine andere Nachfrage entwickeln als ein vergleichbares Objekt in einer abgelegeneren Gemeinde.

Immobilienpreise in Pfronten

Pfronten gehört zu den touristisch geprägteren Regionen des Ostallgäus.

Die Nähe zu den Alpen und die landschaftliche Qualität können die Nachfrage nach Immobilien beeinflussen.

Bei der Bewertung solltest Du deshalb nicht nur den allgemeinen Landkreis-Durchschnitt betrachten.

Gerade bei besonderen Lagen kann der tatsächliche Marktwert erheblich vom Durchschnitt abweichen.

Stadt, Land und touristische Lage

Das Ostallgäu ist regional sehr unterschiedlich.

Eine Immobilie in einer touristisch stark gefragten Lage ist nicht automatisch mit einem Haus in einer kleineren ländlichen Gemeinde vergleichbar.

Auch die Nachfrage nach bestimmten Immobilienarten kann unterschiedlich sein.

Während in einer Stadt ein kompaktes Haus oder eine Wohnung gefragt sein kann, kann bei einer Immobilie auf dem Land das Grundstück eine wesentlich größere Rolle spielen.

Das Grundstück wird häufig unterschätzt

Gerade im Ostallgäu solltest Du bei der Immobilienbewertung nicht nur auf die Wohnfläche schauen.

Ein Haus mit großem Grundstück kann einen erheblichen zusätzlichen Wert besitzen.

Das gilt insbesondere dann, wenn das Grundstück gut gelegen ist oder zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten bietet.

Bei älteren Häusern kann es sogar vorkommen, dass der Grundstückswert einen wesentlichen Teil des Gesamtwertes ausmacht.

Was ist mein Haus im Ostallgäu wert?

Wenn Du wissen möchtest, wie viel Du für Dein Haus verlangen kannst, reicht ein durchschnittlicher Quadratmeterpreis nicht aus.

Du solltest beispielsweise berücksichtigen, wie groß Dein Grundstück ist, wie groß die Wohnfläche ist, wann das Haus gebaut wurde und welche Modernisierungen durchgeführt wurden.

Auch Dach, Heizung, Fenster, energetischer Zustand und allgemeiner Pflegezustand spielen eine Rolle.

Hinzu kommt die konkrete Lage.

Deshalb können zwei Häuser im selben Ort einen erheblichen Preisunterschied aufweisen.

Ein altes Haus kann trotzdem wertvoll sein

Ein älteres Haus ist nicht automatisch wenig wert.

Vielleicht steht es auf einem großen Grundstück.

Vielleicht befindet es sich in einer sehr guten Lage.

Vielleicht besitzt es eine besondere Architektur oder zusätzliche Gebäude.

Gerade im ländlichen Raum können Bauernhäuser, ältere Einfamilienhäuser oder Immobilien mit großen Grundstücken Besonderheiten aufweisen, die eine einfache Online-Bewertung nur schwer abbilden kann.

Sanierungsbedarf beeinflusst den Verkaufspreis

Auf der anderen Seite darf der Sanierungsbedarf nicht unterschätzt werden.

Wenn Dach, Heizung, Fenster oder Elektrik erneuert werden müssen, kalkuliert ein Käufer diese Kosten in seine Kaufentscheidung ein.

Das kann den erzielbaren Preis entsprechend beeinflussen.

Deshalb kann ein älteres Haus trotz guter Lage einen deutlich niedrigeren Preis erzielen als ein vergleichbares, vollständig modernisiertes Objekt.

Energieeffizienz wird wichtiger

Der energetische Zustand einer Immobilie spielt bei Kaufentscheidungen eine zunehmend größere Rolle.

Käufer achten auf Heizung, Dämmung, Fenster und zu erwartende Energiekosten.

Bei älteren Häusern kann dies zu einem größeren Preisunterschied führen.

Ein Haus mit moderner Heiztechnik und gutem energetischem Zustand kann für Käufer attraktiver sein als ein vergleichbares Gebäude mit erheblichem Modernisierungsbedarf.

Wie wird sich der Immobilienmarkt im Ostallgäu entwickeln?

Eine genaue Vorhersage ist nicht möglich.

Niemand kann seriös garantieren, dass Immobilienpreise im Ostallgäu in den kommenden Jahren um einen bestimmten Prozentsatz steigen oder fallen.

Zu viele Faktoren spielen dabei eine Rolle.

Dazu gehören beispielsweise die Entwicklung der Bauzinsen, die wirtschaftliche Situation, Einkommen, Neubauaktivität und die Zahl der verfügbaren Immobilien.

Auch regionale Faktoren können eine Rolle spielen.

Warum das Ostallgäu langfristig interessant bleiben kann

Das Ostallgäu besitzt einige strukturelle Eigenschaften, die für den Immobilienmarkt interessant sind.

Die Region verbindet ländliches Wohnen mit der Nähe zu größeren Städten.

Gleichzeitig verfügt sie über attraktive Landschaften und touristisch interessante Standorte.

Die Nachfrage nach Wohnraum kann dadurch von unterschiedlichen Käufergruppen getragen werden.

Das bedeutet allerdings nicht, dass jede Immobilie automatisch an Wert gewinnt.

Die konkrete Lage und Qualität des Objekts bleiben entscheidend.

Wird Wohneigentum im Ostallgäu wieder teurer?

Nach der Korrektur der vergangenen Jahre ist eine Stabilisierung des Marktes bereits erkennbar.

Ob daraus wieder deutlich steigende Preise entstehen, hängt vor allem von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ab.

Sollten Finanzierungsmöglichkeiten für Käufer wieder günstiger werden und gleichzeitig das Angebot knapp bleiben, könnte das die Nachfrage unterstützen.

Steigende Finanzierungskosten oder eine schwächere wirtschaftliche Entwicklung könnten dagegen erneut Druck auf die Preise ausüben.

Wenig Angebot kann Preise stützen

Ein wichtiger Faktor auf dem Immobilienmarkt ist das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage.

Wenn nur wenige attraktive Häuser zum Verkauf stehen, können gut gelegene Immobilien weiterhin hohe Preise erzielen.

Das gilt besonders für Objekte, die sich deutlich von durchschnittlichen Angeboten unterscheiden.

Ein hochwertig modernisiertes Haus in guter Lage kann deshalb auch in einem insgesamt stabilen Markt sehr gefragt sein.

Nicht jede Immobilie profitiert gleich

Wenn sich die Immobilienpreise im Ostallgäu insgesamt stabilisieren oder steigen, bedeutet das nicht automatisch, dass jede Immobilie im gleichen Maß an Wert gewinnt.

Ein sanierungsbedürftiges Haus kann sich beispielsweise völlig anders entwickeln als ein modernes Gebäude.

Auch bei Grundstücken gibt es große Unterschiede.

Deshalb solltest Du immer zwischen der allgemeinen Marktentwicklung und dem Wert Deiner konkreten Immobilie unterscheiden.

Immobilien verkaufen im Ostallgäu

Wenn Du aktuell über einen Verkauf nachdenkst, musst Du nicht darauf warten, dass die Immobilienpreise wieder einen bestimmten Höchststand erreichen.

Niemand weiß, wann ein solcher Zeitpunkt erreicht wäre.

Viel sinnvoller ist es, den aktuellen Wert Deiner Immobilie zu kennen und Deine persönliche Situation zu berücksichtigen.

Wenn Du verkaufen möchtest, solltest Du deshalb zunächst eine realistische Wertermittlung durchführen lassen.

Nicht nur auf Quadratmeterpreise schauen

Ein häufiger Fehler beim Verkauf besteht darin, einfach einen aktuellen Quadratmeterpreis mit der Wohnfläche zu multiplizieren.

Bei einem Haus mit 150 Quadratmetern Wohnfläche und einem angenommenen Wert von 4.000 Euro pro Quadratmeter würde das beispielsweise 600.000 Euro ergeben.

Das ist aber noch keine professionelle Immobilienbewertung.

Das Grundstück, der Zustand, die Lage und viele weitere Faktoren können das Ergebnis erheblich verändern.

Der Quadratmeterpreis ist deshalb eher eine Orientierung als eine fertige Preisberechnung.

Was bedeutet die Entwicklung für Verkäufer?

Wenn Du Eigentümer im Ostallgäu bist, bedeutet die aktuelle Entwicklung vor allem, dass Du den Markt genauer betrachten solltest.

Die starken Preissteigerungen der Vergangenheit können nicht einfach für die Zukunft fortgeschrieben werden.

Gleichzeitig wäre es falsch, den Markt nur aufgrund der Korrektur bis 2024 als dauerhaft rückläufig zu betrachten.

Die aktuell verfügbaren Daten zeigen ein differenzierteres Bild.

Was bedeutet die Entwicklung für Käufer?

Auch für Käufer ist die Situation interessant.

Nach den starken Preissteigerungen und der anschließenden Korrektur kann der Markt heute andere Bedingungen bieten als noch vor einigen Jahren.

Allerdings bedeutet ein vermeintlich günstigerer Quadratmeterpreis nicht automatisch, dass jede Immobilie ein gutes Angebot ist.

Entscheidend bleibt, ob Kaufpreis, Zustand, Lage und zukünftige Kosten zusammenpassen.

Immobilienpreise Ostallgäu: Was Du daraus mitnehmen solltest

Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt, dass der Immobilienmarkt im Ostallgäu keineswegs statisch ist.

Nach einem starken Anstieg bis 2022 folgte eine deutliche Korrektur. Die offiziellen Daten des Landratsamtes zeigen bei gebrauchten Ein- und Zweifamilienhäusern zwischen 2022 und 2024 einen Rückgang des durchschnittlichen Quadratmeterpreises um rund 17,9 Prozent.

Gleichzeitig zeigen aktuellere Daten, dass sich der Markt inzwischen stabilisiert hat und die langfristige Entwicklung seit 2020 weiterhin positiv ist. Für 2025 wird im Ostallgäu ein durchschnittlicher Immobilienpreis von rund 4.131 Euro pro Quadratmeter ausgewiesen; gegenüber 2020 entspricht das laut Alpenreport einem Anstieg von 19,8 Prozent.

Fazit: Wie entwickeln sich Immobilienpreise im Ostallgäu?

Die Immobilienpreise im Ostallgäu haben in den vergangenen Jahren eine deutliche Entwicklung durchlaufen.

Auf starke Preissteigerungen bis 2022 folgte eine Korrektur, die insbesondere bei gebrauchten Ein- und Zweifamilienhäusern deutlich ausfiel. Seitdem scheint sich der Markt wieder zu stabilisieren. Aktuelle Marktdaten bewegen sich für Häuser im Landkreis grob um die 4.000-Euro-Marke pro Quadratmeter, wobei unterschiedliche Quellen aufgrund ihrer jeweiligen Datenbasis zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen.

Für Dich als Eigentümer bedeutet das vor allem: Der allgemeine Durchschnittspreis für das Ostallgäu sagt noch nicht, was Deine Immobilie wert ist.

Ein Haus in Füssen kann beispielsweise anders bewertet werden als ein vergleichbares Haus in Marktoberdorf oder einer kleineren Gemeinde. Grundstück, Mikrolage, Zustand, Wohnfläche und Modernisierungsstand können den tatsächlichen Wert erheblich verändern.

Wenn Du über einen Verkauf nachdenkst, solltest Du deshalb nicht versuchen, die zukünftige Preisentwicklung vorherzusagen. Viel wichtiger ist es, den aktuellen Marktwert Deiner konkreten Immobilie zu kennen.

Denn am Ende ist nicht entscheidend, ob die Immobilienpreise im Ostallgäu im kommenden Jahr um fünf Prozent steigen oder fallen.

Entscheidend ist, welchen Preis Deine Immobilie heute am Markt tatsächlich erzielen kann.